Neuigkeiten

13.12.2017 - 08:08

Streit über Maori-Wörter in den Nachrichten

In Neuseeland brodelt es gerade gewaltig. Wir sprechen hier nicht von spuckenden Geysiren oder blubbernden Thermalquellen, die sich vor allem in und um Rotorua auf der Nordinsel befinden. Nein, wir reden über einen Streit, der ganz Neuseeland betrifft.

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12.12.2017 - 17:30

Kiwi wird nicht länger als gefährdet eingestuft

Der Okarito Kiwi und der Nördliche Streifenkiwigelten gelten nicht mehr als gefährdet.

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Pākehā und Kiwi

Neuseeläander auf der Summit Road
Bild © Gregor Ronald (CC BY-SA 2.0)

Pākehā werden die weißen Neuseeländer von den Māori genannt, was etwa Eindringling oder Fremder bedeutet. Die Māori nennen sich selber tangata whenua („people of the land“). Und dann gibt es noch den Begriff Kiwi, der eigentlich für alle Neuseeländer steht und diese international als Einheit definiert. Dieser Begriff ist Ausdruck einer nationalen Identität und zeugt von einem wachsenden Selbst-bewusstsein der noch jungen Nation. Sich als Kiwi zu bezeichnen bedeutet auch, sich mit dem neuseeländischen Lebensgefühl zu identifizieren - auch wenn es sich natürlich in einem ständigen Wandel befindet. Es sind zunehmend die weißen Neuseeländer, die den Begriff Kiwi für sich in Anspruch nehmen.


Es ist schon einige Zeit her, als sich das Lebensgefühl der Kiwi in Gummistiefeln und Wollpullover widerspiegelte. Heute verbindet man mit dem Begriff Kiwi eher den "Outdoor Menschen", der neben der Naturverbundenheit sportliche Züge aufweist. Hier sei besonders auf die Sportarten Golf, Segeln und den Nationalsport Rugby hingewiesen. Für die Touristen kommt natürlich noch so einiges hinzu (siehe ‚Aktivitäten’ Bereich). Der Neuseeländer verbringt seine Wochenenden meist nicht im eigenen Heim, sondern draußen. Dies führt manchmal dazu, dass die Häuser und Wohnungen der Kiwi eher spartanisch eingerichtet sind. Größeren Wert wird auf das Ferienhaus ("batch") oder das Boot gelegt.