Neuigkeiten

13.12.2017 - 08:08

Streit über Maori-Wörter in den Nachrichten

In Neuseeland brodelt es gerade gewaltig. Wir sprechen hier nicht von spuckenden Geysiren oder blubbernden Thermalquellen, die sich vor allem in und um Rotorua auf der Nordinsel befinden. Nein, wir reden über einen Streit, der ganz Neuseeland betrifft.

Weiterlesen …

12.12.2017 - 17:30

Kiwi wird nicht länger als gefährdet eingestuft

Der Okarito Kiwi und der Nördliche Streifenkiwigelten gelten nicht mehr als gefährdet.

Weiterlesen …

Die Wekaralle

 

Die in Neuseeland als Weka bekannte Wekaralle (Gallirallus australis) ist einer der vielen flugunfähigen Vogelarten des Landes. Es gibt vier verschiedene Unterarten: Die North Island Weka, die Stewart Island Weka, die Western Weka und die Buff Weka, wobei letztere nur noch auf den Chatham Inseln überlebt hat.

 

Normalerweise leben sie versteckt in Wald- und Buschgebieten, aber in der Dämmerung kann man sie auch im offenen Gelände beobachten. Auf ihrem Speiseplan finden sich neben Blättern, Gras und Früchten auch Larven, Käfer, Ameisen, Würmer, Schnecken, Frösche, Ratten, Mäuse, und sogar kleine Vögel und Eier.

 

Bild: Avenue CC BY-SA 3.0 GFDL

 

Langstreckenläufer

Wekas haben ein braunes Gefieder in verschiedenen Farbnuancen und können über 50 Zentimeter lang werden, wobei sie ein Gewicht von einem Kilogramm erreichen können. Ihre Flügel sind stark verkürzt, was ihnen das fliegen unmöglich macht. Dafür können sie umso weiter laufen: so wurde eine Weka dabei beobachtet, wie sie 300 Kilometer in drei Wochen zurückgelegt hat.

 

Diese Vögel haben übrigens eine Vorliebe für glänzende Objekte, ähnlich der Elster. Gerne stibitzen sie Nahrungsmittel und glänzende Gegenstände von den Campern.

 

Als eine der wenigen räuberisch lebenden Tierarten Neuseelands ist sie kein gern gesehener Gast in den Schutzgebieten für bedrohte Vögel. Auf den Chatham Inseln gilt sie sogar als Plage und den Einwohnern wurde es gestattet sie zu jagen. Im restlichen Land ist sie jedoch so selten geworden, dass spezielle Schutzareale für die Wekas eingerichtet werden mussten.

 

Text: Jacqueline Held
Bild: Alan Liefting